Wenn ein besonderer Beruf junge Menschen bewegt – Filmprojekt über die Ausbildung bei Hanrieder

Manche Begegnungen hinterlassen Eindruck – und manchmal entstehen daraus Geschichten, die weitererzählt werden möchten. Im vergangenen Dezember durften wir bei Hanrieder Bestattungen drei Studentinnen der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt in unserem Haus willkommen heißen. Im Rahmen ihres Journalistik-Studiums widmeten sie sich einem Thema, das sie besonders berührt hat: der Ausbildung zur Bestattungsfachkraft.

Mit großer Offenheit, ehrlichem Interesse und viel Gespür für die sensiblen Seiten unseres Berufs begleiteten sie einen Teil unseres Arbeitsalltags und stellten dabei eine Frage in den Mittelpunkt: Was bedeutet es eigentlich, Bestatterin oder Bestatter zu werden? Was bewegt junge Menschen dazu, diesen Weg einzuschlagen? Welche Aufgaben gehören tatsächlich zum Berufsalltag? Und was macht diesen Beruf so besonders?

Der entstandene Film zeigt eindrucksvoll, wie vielseitig die Ausbildung in diesem besonderen Beruf ist und wie wichtig es ist, jungen Menschen einen authentischen Einblick in diese verantwortungsvolle Aufgabe zu geben. Der Beruf des Bestatters ist weit mehr als Organisation und formale Abläufe. Er verlangt Fachwissen, Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein – vor allem aber die Fähigkeit, Menschen in schweren Momenten mit Würde, Ruhe und Mitgefühl zu begleiten.

Für uns war dieses Projekt eine schöne Gelegenheit, einen Bereich sichtbar zu machen, der oft im Verborgenen bleibt – und zugleich zu zeigen, dass hinter jeder Bestattung Menschen stehen, die ihren Beruf mit Haltung und Herz ausüben. Pauline und Jakob, zwei junge Mitglieder aus unserem Bestattungsteam, die im Film selbst zu Wort kommen, belegen anschaulich: Bestattung ist nicht nur ein Beruf – sondern oft eine Berufung.

Wir bedanken uns herzlich bei den drei Studentinnen für ihr Interesse, ihre sensible Herangehensweise und die gelungene filmische Umsetzung.